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10 goldene Regeln für BV PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 10. Mai 2011 um 14:53

Zehn goldene Regeln für eine Betriebsvereinbarung

1. Bevor Sie Ihren Entwurf formulieren: Schreiben sie auf, welche Themen wie geregelt werden sollen.

2. Machen Sie es verständlich: Sätze, die über mehr als zwei Zeilen gehen, dienen nicht unbedingt der Klarheit.

3. Betriebsvereinbarungen, die mehr als drei Seiten lang sind, werden nicht gelesen - oder nicht verstanden. Wenn es nicht anders geht: Schreiben Sie eine Bedienungsanleitung.

4. Muster oder fremde Betriebsvereinbarungen sind bereits Kompromisse. Wenn Sie die zum Maßstab machen, liegt Ihr Ergebnis noch mal darunter.

5. Lassen Sie sich den Entwurf des Arbeitgebers detailliert erläutern. Haken Sie an schwierigen Punkten nach.

6. Nehmen sie keine Sätze in die Betriebsvereinbarung auf, deren Bedeutung Sie nicht verstehen.

7. Versuchen Sie, für jeden Punkt in der Vereinbarung ein Beispiel zu finden. Fällt Ihnen keins ein, ist die Regelung überflüssig.

8. Verzichten Sie auf Beschreibungen: Fomulieren Sie Sätze, aus denen klar wird, wer was tun muss und wer was bekommt.

9. Bevor Sie unterzeichnen: Lassen Sie die Betriebsvereinbarung von Kollegen/-innen lesen, die nicht an der Entwicklung beteiligt waren. Wenn die sie nicht verstehen, muss sie umgeschrieben werden.

10. Auf eine nichtssagende Präambel können Sie verzichten.

 
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